Lena fährt wieder rückwärts

………….wir haben einen Reboarder.

Lange war ich unsicher, ob oder ob nicht. Sollen wir zu einem Reboarder wechseln ? Möchte Lena überhaupt wieder rückwärts fahren ? Was ist wenn nicht ? Sieht sie überhaupt was ? Ist er wirklich sicherer? Fragen über Fragen.

Alle meine Gedanken waren umsonst. Am liebsten würden beide Kinder im Reboarder fahren.

Aber jetzt von Anfang.

Diono Radian 5

Vor vier Wochen bekamen wir eine Anfrage, ob wir Interesse hätte den Reboarder von Diono zu testen. Natürlich nutzte ich die Gelegenheit und sagte zu. Kurz darauf hielten wir den Diono Radian 5 auch schon in den Händen. Ein riesiges Paket. 🙂  Was uns sofort beim auspacken auffiel, der Sitz ist richtig schwer, was bei meinem Mann gleich auf Begeisterung stieß. „Endlich kein Plastiksitz mehr“. Der Radian 5 hat einen durchgängigen Metallrahmen, daher auch sein Gewicht.

Da wir in Sachen Reboarder noch total unerfahren sind, mussten wir das Benutzerhandbuch erstmal lesen, letztendlich schauten wir uns dann aber ein paar YouTube Videos an wie der Sitz richtig eingebaut wird. Es ging einfach schneller, als die vielen Seiten zu lesen. Dies holte ich abends im Bett nach. 🙂

Hat man den Dreh erstmal raus, ist der Reboarder genau so schnell wie jeder andere Sitz eingebaut.

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Die Fakten

Diono verzichtet beim Radian 5 ganz bewusst auf eine Isofixverankerung und dicke Kunststoffteile. So behält er seine schmale, platzsparende Form. Durch die Kombination aus Metallverstärkungen und EPP-Schaumstoff bietet er trotzdem einen guten Seitenaufprallschutz.

Der Radian kann bis zu einem Gewicht von 25 kg entgegen der Fahrtrichtung verwendet werden. Ab einem Gewicht von 9 kg kann er aber auch in Fahrtrichtung genutzt werden und das alles mit dem 5-Punkt-Gurt.  Ihr merkt schon, der Radian passt sich ganz euren Bedürfnissen an.

Und sollte der Radian mal nicht in Gebrauch sein oder ihr wollt ihn mit auf Reisen nehmen, er lässt sich kinderleicht zusammenklappen und in dem mitgelieferten „Travel Bag“ verstauen.

Radian

Der Einbau

Wie bereits erwähnt, taten wir uns zu Beginn etwas schwer. Aber den Dreh hatten wir schnell raus und mittlerweile kann ich den Sitz auch schon ohne meinen Mann einbauen 🙂

Ich habe oft das Problem, dass die Kindersitze nicht für mein Auto geeignet sind (ich fahre einen Citrön Jumpy). Die Anschallgurte sind im falschen Winkel angebracht, die Bodenfächer stören…. irgendwas ist ja immer 🙂

Beim Radian 5 gibt es aber für alles eine Lösung. Dank dem Keil, der zusätzlich noch an der Rückseite des Reboardrs befestigt werden kann, steht der Kindersitz auch bei einem weiteren Sitzabstand, wie bei unserem Bus, am Vordersitz an. Und auch für das befestigen des Fixiergurtes, welcher bei rückwärtsgerichteten Einbau ab einem Gewicht von 15 kg empfohlen wird, gibt es einen Anschlussgurt für alle Fahrzeuge bei denen der Fixierhaken nicht passt. So auch bei unserem.

Hier nochmal das Video, welches uns beim Einbau geholfen hat:

Der Alltag

Mittlerweile haben wir den Dreh raus. Der Ein- und Ausbau funktioniert unproblematisch. Und auch die anfänglichen Sorgen sind vorbei. Jetzt haben wir das Problem, dass beide Kinder im Reboarder fahren wollen. 🙂

Aktuell nutzen wir den Sitz rückwärtsgerichtet und für Lena, aber natürlich darf auch Marie ab- und an mal mit fahren. (wenn Lenchen gerade nicht da ist). Beide Hüpfer scheinen den Sitz sehr bequem zu finden und haben auch mit ihren Beinen noch genügend Platz. Was zu empfehlen ist, ist ein extra Schutz für den Rücksitz, da bisher durch die Schuhe schnell schmutzig wird.

Durch die lange Nutzung des Kindersitzes und der individuellen Anpassen auf die Bedürfnisse ist auch der etwas höhere Anschaffungspreis gerechtfertigt.

Aktuell wurde der Sitz von mehrere Eltern unter die Lupe genommen. Weitere tolle und informative Testberichte findet ihr auf der Facebookseite von Diono. Denn jeder macht seine einigen Erfahrungen, aber bisher habe ich so gut wie nur positives gelesen.

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